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Kurz angespielt - mit G.A.M.E., SevenGames TV, Virtual Me und C64

geschrieben am 3. März 2008 | in: kurz angespielt

SevenGames TV in englischer Version: Die Web-TV-Sendung “SevenGames TV” gibt es ab sofort auch in englischer Sprache. Die ProSiebenSat.1-Multimedia-Tochter SevenOne Intermedia hat das Format auf ihrer internationalen Plattform “SevenGames.com” scharf geschaltet, Moderatorin Juli Schön präsentiert einmal pro Woche in fünf bis zehn Minuten die wichtigsten Neuheiten und Trends, Events und Interviews aus der Welt der PC- und Konsolenspiele. Zur Erinnerung: In Deutschland ging “SevenGames TV” zur Games Convention 2007 auf “SevenGames.de” online und erfreut sich laut Mitteilung wachsender Beliebtheit: Im Januar 2008 sei die Sendung rund 150.000 Mal abgerufen worden.

Stephan ReichartVorsicht BIU! Stephan Reichart (Foto), Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Entwickler von Computerspielen G.A.M.E., hat zum Umzug der Games Convention von Leipzig nach Köln deutlich Stellung bezogen: “Es ist kein Geheimnis, G.A.M.E. wäre gerne auch nach 2008 in Leipzig geblieben. (…) Das sich der BIU - dessen Mitglieder nach Informationen der Leipziger Messe ca. 30% der Ausstellungsfläche in 2007 gebucht hatten - nun dafür entschieden hat, eine neue Branchenmesse in Köln zu etablieren, stellt uns, unsere Mitglieder und auch unsere Branche vor vollendete Tatsachen und diese sorgen nicht überall für Begeisterung. (…) Natürlich haben wir alle mitbekommen, dass es eine Standortdiskussion gab. Aber durch Gespräche während der letzten Wochen wissen wir auch, dass viele Unternehmen in die Meinungsbildung zum Messeumzug nicht einbezogen wurden und dies sorgt vielerorts für deutliche Verstimmungen. Diese Kritik muss sich der BIU m. E. zu Recht gefallen lassen. Wichtig ist nun, dass vor allem die inhaltlichen Punkte, die letztlich trotz der hervorragenden Arbeit der Leipziger zur Entscheidung gegen Leipzig und für Köln geführt haben, im Detail transparent gemacht werden.”

Schlappe 89,99 Euro kostet hierzuland Wii Fit mit passendem Balance Board. Nintendos Fitness-Studio fürs Wohnzimmer kommt am 25. April nach Europa. In Japan ist das Bundle bereits ein Millionen-Seller. Überhaupt scheint Nintendos Wii in Japan nicht zu stoppen: Laut Zahlen von Enterbrain wurden von der Wii im Februar 331.627 Geräte abgesetzt, verglichen mit 89.131 PlayStation 3 und lediglich 14.079 Xbox 360. Damit kamen auf eine Microsoft-Konsole 24 Wii-Geräte und auf eine PS3 immerhin noch vier Nintendo-Produkte (via gamesmarkt).

PlayStation-Stratege Phil Harrison zu Atari - meldet das US-Branchenportal “Gamesindustry.biz“. Sein Büro bei Sony hat der Präsident von Sony Computer Entertainment Worldwide bereits geräumt. Hintergrund: Harrison, der für PlayStation-Systeme wie die Spielekamera EyeToy, das Mitmach-Game Singstar und die bisher noch nicht aus dem Teststadium entlassene PS3-3D-Welt “Home ” verantwortlich zeichnet, hatte sich kürzlich lauthals über Sonys Social-Gaming-Strategie beschwert. Das Unternehmen habe das Segment von Party- und Freizeitspielen ohne Not dem Konkurrenten Nintendo überlassen (via futurezone/ORF.at).

“Computerspiele sind geselliger als Kino”: Die “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” hat John Riccitiello zur Rede gestellt. Im nicht ganz unfallfrei geführten Interview spricht der Electronic-Arts-Boss über seinen Aufstieg, seinen Übernahmehunger und Ego-Shooter mit Niveau (via faz.net).

“Computerspiele sind Alltagskultur” - sagt Professor Winfred Kaminiski vom Institut für Medienforschung und Medienpädagogik an der Fachhochschule Köln. “Inzwischen haben wir die erste Generation, die mit Computerspielen groß geworden ist und die jetzt ihrerseits als Eltern für die Erziehung ihrer Kinder Verantwortung trägt”, so Kaminski. “Deshalb gehören Computerspiele heute zur normalen Mediensozialisation der Kinder.” Computerspiele seien im Alltag der Familien angekommen. Jedoch hätten vor allem Menschen ab 45 Jahren häufig Vorbehalte gegen Computerspiele oder stünden ihnen sogar generell ablehnend gegenüber. Hier gebe gebe es eine Generationskluft (via heise online).

Akuten Frauenmangel in der Games-Branche beklagen Torrie Dorrell, Marketing-Vize von Sony Online Entertainment, und Courtney Simmons, PR-Chefin desselben Unternehmens. Abhilfe soll jetzt ein von Sony auferlegtes G.I.R.L.-Stipendium (Gamers In Real Life) schaffen. Bei cnn.com heißt es: Simmons wants to see “more women making games,” she says, “making more games that women want to play”.

Die besten Trailer der Game Developer Conference 2008 präsentiert “Download.CHIP.eu“, die internationale Download-Plattform von Chip Xonio Online: Darunter sind die Top-Hits der kommenden Monate wie Rainbow Six Vegas 2, GTA IV oder Prototype – alles in HD-Qualität.

Das digitale Ich: Vor rund einem Jahr haben der Spiele-Publisher Electronic Arts und der Fernsehproduzent Endemol (”Big Brother“) das Projekt “Virtual Me” angekündigt (siehe auch bartlspielt vom 7. September 2007). Ab sofort steht die Software zum Download bereit. Was ist “Virtual Me“?

Virtual Me basiert auf zwei einfachen Ideen: 1. Wäre es nicht großartig, wenn man wirklich lebensechte digitale Alter Egos von sich erschaffen könnte (so wie die, die man in den besten Videospielen sieht), die einen überall in der Online-Welt vertreten, anstatt sich mit einfachen Smileys zufrieden geben zu müssen? Und wäre es 2. nicht toll, wenn uns diese digitalen Charaktere eine völlig neue Dimension der Unterhaltung eröffnen würden, wie z.B. der Möglichkeit, mit unseren Lieblings-Fernsehsendungen zu interagieren? Mit Virtual Me ist das möglich. Du kannst eine detailgetreue 3D-Version von dir selbst oder auch von deinen Freunden erschaffen und diese in der Galerie zeigen oder sogar an Wettkämpfen teilnehmen. Und das ist noch nicht alles: Virtual Me befindet sich noch in einem Entwicklungsstadium und wird täglich verbessert und erweitert. So ist es dir bald sogar möglich, ganze Filme mit deinem Avatar zu drehen oder mit deiner Lieblings-Show im Fernsehen zu interagieren. Halte die Augen offen und lass dich überraschen, welche neuen Unterhaltungsmöglichkeiten dir Virtual Me in den kommenden Monaten bringen wird.

DJ Hero: Activision, dass mit seinem Musikspiel “Guitar Hero” Milliarden scheffelt, hat sich die Markenrechte an dem Namen “DJ Hero” gesichert. Dürfen wir also bald unser Können an den Turntables unter Beweis stellen - noch unklar (via areagames).

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C64-Klassiker auf der Wii: Zum 25-jährigen Jubiläum des Commodore 64 bringt Nintendo zahlreiche Klassiker aus den 80ern auf die Wii. Wie schon bei den Systemen SNES, NES, Mega Drive kann man die Spiele über Nintendos Download-Plattform Virtual Console erwerben. “Der enorme Einfluss, den der Commodore 64 auf das Videospiel ausgeübt hat, wirkt bis heute nach“, sagt Bala Keilman, CEO von Commodore Gaming. “Viele Gamer erinnern sich mit Wohlwollen an den Heimcomputer und seine Spiele zurück.” Stimmt wohl. Knapp 200 Retro-Games sollen zur Verfügung stehen, darunter Titel wie “International Karate” oder “Uridium“; der Preis: umgerechnet 5 Euro.

Peinlich, Peinlich: Der gefürchtete Ring of Death hat ein Vorführmodell der Xbox 360 auf der Game Developers Conference erwischt. Am Microsoft-Stand gab eine Vorführ-Xbox 360 den Geist auf und zeigte nur noch die drei roten Lämpchen. Zum Video geht´s hier.

EM-Vorbereitung: Electronic Arts bringt am 11. April das Fußball-Spiel “UEFA Euro 2008” auf den Markt. 50 verschiedene Nationalmannschaften und alle Austragungsstadien der EM stehen zur Auswahl. Unten der erste Trailer:

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