Der In-Game-Werbevermarkter Jogo Media hat eine Studie in Auftrag gegeben, die zeigen soll, wie Werbung in Spielen beim Konsumenten ankommt. Als Beispiel diente das Online-Rennspiel BMW M3 Challenge. Die Marktforscher von BuzzCapture untersuchten dazu 5.000 relevante Einträge in einschlägigen Foren und kamen zu folgenden Ergebnissen: 68% der untersuchten Online-Kommentare waren positiv: besonders die Grafiken, die Auswahl-Optionen und die generell hohe Qualität der “Challenge” begeisterten. Die positiven Meinungen über BMW als Haupt-Sponsor herrschten bei 75% der Teilnehmer vor. Dabei sei honoriert worden, dass BMW als erster Werbetreibender so ein kreatives und kostenloses Spiel auf den Markt gebracht hätte.

Bei BMW freut man sich darüber, dass das Spiel mittlerweile als ein Referenzprodukt im Segment der innnovativen Werbeformen angesehen wird. Auch die Verantwortlichen des Stoß- und Fahrwerkherstellers Bilstein, dessen Fahrwerk optional im Setup ausgewählt werden konnte, sind zufrieden: “Die Einbindung der Bilstein-Fahrwerke in den aktiven Spielverlauf hat uns besonders gefallen. Somit gelang die Kernaussage, Verbesserung des Fahrverhaltens durch Bilstein` in die Köpfe der Spieler, ohne direkt als Werbung wahrgenommen zu werden”, sagt Christof Prinz, Leiter Marketing Services, Thyssen Krupp Bilstein Tuning GmbH. Die vollständige Studie von BuzzCapture kann unter www.JOGOmedia.com/news/m3challenge heruntergeladen werden.

Hintergrund: BMW M3 Challenge ging im Herbst 2007 unter www.m3-challenge.com online. Anlass war die Vorstellung des neuen BMW M3 Coupé auf der Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt am Main - BMW zählte bisher 1,3 Mio Downloads. Entwickler der BMW M3 Challenge sind die 10Tacle Studios AG, Jogo Media hat die Werbepakete zusammengestellt und vermarktet und die Distribution gestaltet. Das Spiel finanziert sich ausschließlich durch Werbung: Eine Situation, die für alle Beteiligten vorteilhaft sei, so Hendrik Volp, Business Development Manager bei Jogo Media: “Die Spieler bekommen kostenlosen virtuellen Fahrspaß. Die Werbetreibenden freuen sich über eine Sponsoring-Form, die interaktiv und emotional aufgeladen ist.” Die Einbettung und Sichtbarkeit der beteiligten Werbepartner - neben BMW auch Intel, Sport1, Castrol und Bilstein - sei schon bei der Entwicklung des Projektes berücksichtigt worden. “Die statische Einbindung von Werbepartnern bietet viele, vor allem sehr individuelle und Nutzer bezogene Möglichkeiten“ sagt Volp. In-Game Advertising sei die perfekte Möglichkeit, Werbezielgruppen zur intensiven Auseinandersetzung mit den beteiligten Produkten zu führen. Damit sei sie konventionellen Werbeformen klar überlegen.