Das “P.M. Magazin” und RTL Games treten mit einem eigenen Gedächtnisspiel für die mobile Spielekonsole Nintendo DS an. Das “Visual Logic Training” kombiniert Gedächtnis-Übungen mit Geschicklichkeitsaufgaben und soll ab dem 27. November dem Kassenschlager “Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging” Konkurrenz machen. Für 29,99 Euro ist das Spiel im Handel oder unter “www.pm-magazin.de/shop” erhältlich. 18 Minispiele sollen das durch übermäßigen TV-Konsum ermüdete Hirn umfassend trainieren: Gedächtnisleistung, Logik, Sprache, räumliches Vorstellungsvermögen, Reaktion und Schnelligkeit. Inhaltlich wurden die Aufgaben durch die Rätsel des “P.M. Logik-Trainer” inspiriert. Als Zielgruppe hat man 14- bis 49-Jährige im Auge.
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Train your Brain mit RTL
und P.M. Magazin
Sonys Filme flimmern nicht über die Xbox
Microsoft bastelte jüngst an der Benutzeroberfläche der Xbox 360 herum: Heraus kam das “New Xbox Experience” oder zu deutsch das “Neue Xbox Erlebnis”. Als Teil davon war eine Online-Videothek mit Streaming-Inhalten von Netflix geplant (bartlspielt vom 16. Juli 2008). Diese startete diese Woche in den USA (Foto), doch Filme von Columbia Pictures, dem Studio des PS3-Herstellers Sony, fehlten. Laut Netflix hat dies in der Tat mit Lizenzproblemen zu tun. Man hoffe, die betroffenen Titel künftig auch für Xbox-Nutzer anzubieten. Auf anderen Endgeräten wie dem heimischen PC kann man die Columbia-Filme weiterhin problemlos abrufen. Sony kündigte auf der Branchenmesse E3 für seine PS3 ebenfalls eine Videothek an (bartlspielt vom 16. Juli 2008). Den naheliegenden Verdacht, dass Sony die Filme sperre, um die unliebsame Konkurrenz zu schäden, weist Sony in einer E-Mail jedoch von sich. (via Joystiq, Netflix, MTV.com)
Apple will sich die Spieler krallen

Den Markt für MP3-Player und mobile Videospieler hat Apple mit seinen iPods bereits abgegrast. Nun sind die mobilen Spielekonsolen und damit Nintendo DS sowie Sony PSP dran. Dafür muss man sich nur die jüngste TV-Werbung für den iPod touch anschauen. Laut Steve Jobs wären bereits ein Viertel der über den Online-Laden “App Store” geladenen Programme Spiele. Auf der Habenseite stehen bei Apples iPod und iPhone zahlreiche Dinge: Der “App Store” erlaubt es Entwicklern, ihre Software ohne eigenes Vertriebsnetz an den Nutzer zu bringen - entweder kostenlos oder für einen selbst festgelegten Preis. Von diesem kassiert Apple zwar 30%, trotzdem seien die Spiele für die Apple-Plattform profitabler als die anderer Plattformen, erklärt Simon Jeffrey, der President von Sega USA, gegenüber dem “Wall Street Journal“. Mehr als 500.000 Kopien von “Super Monkey Ball” hat die Spieleschmiede nach eigenen Angaben bereits zum Stückpreis von 10 Dollar verkauft. Trotz des niedrigen Preises sei das Spiel hinsichtlich des Umsatzes ein Hit, auch im Vergleich mit Spielen für die PSP oder den DS, die rund 40 Dollar kosten.
Für Nintendo ist die neue Konkurrenz gar nicht mal so neu: “Ob man mit seiner Nintendo DS spielt oder Musik mit seinem iPod hört, wir haben schon bisher um das Gleiche konkurriert - die Zeit der Nutzer”, so Reggie Fils-Aime, President und COO von Nintendo USA. Sony sieht die Spiele auf den Apple-Geräten als lockeren Zeitvertreib und nicht als ernsthafte Konkurrenz zu seiner PSP. Doch laut “WSJ”-Artikel könnte Sony die Faulheit der Konsumenten in die Quere kommen: Vielen reiche ein Gerät, das die Jackentasche ausbeult.
Auch die Finanzkrise spielt dem eigentlich als Luxushersteller verschrienen Apple-Konzern in die Hände. Dies ergab eine Studie der Marktforscher von comScore, die ebenfalls vom “WSJ” aufgegriffen wurde. Viele US-Konsumenten würden sich einen Festnetz-Breitband-Anschluss sparen und das iPhone als eine Art Schweizer Messer für Telefongespräche, E-Mail, Musik, Foto, Spiele und Surfen verwenden. Vor allem bei Haushalten mit unterdurchschnittlichem Einkommen habe das Apple-Telefon zugelegt. Als Nachteil entpuppt sich für viele Spieler und Spieleentwickler das herausstechendste Merkmal von iPhone und iPod touch: die bis auf den Home-Knopf fehlenden physischen Tasten. So ist man gezwungen, auf dem Display rumzufingern. Teilweise kann Apple dies mit dem Bewegungssensor wettmachen, der erkennt, wie man das Gerät hält und bewegt (Christian Lohmüller).
Die Werbung für den iPod touch als Spielekonsole
BITKOM-Studie zur Games Convention: Jeder Zehnte über 50 spielt digital
Zocken mit Handy, Konsole oder PC erfasst zunehmend alle Altersgruppen. Dies fanden der Branchenverband BITKOM und das Marktforschungsunternehmen Ipsos in einer repräsentativen Befragung von 1.000 Deutschen ab 14 Jahren heraus. 28% aller Deutschen über 14 Jahre spielen digitale Spiele. Von den über 50-Jährigen hat mehr als jeder Zehnte Spaß am Gaming. Auch das Bild der Männerdomaine ist Vergangenheit: Der Anteil der Frauen liegt derzeit bei 22%. “Digitale Spiele sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen”, urteilt Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM.Bei den Jüngeren ist der Anteil der Spieler allerdings deutlich höher. Von den 14- bis 29-Jährigen spielen 57% auf PC, Konsole oder Handy, bei den über 50-Jährigen sind es 11%. “Der Spieltrieb ist in den Menschen tief verwurzelt. Digitale Medien bieten neue Möglichkeiten, ihren Spieltrieb auszuleben”, sagt Berg. Gerade bei Kindern und Jugendlichen sei es wichtig, diese mit PC und Spielkonsole nicht allein zu lassen. “Es genügt nicht, Kinder im technischen Umgang mit neuen Medien zu schulen. Medienkompetenz heißt, die Technik beherrschen und verantwortungsvoll mit ihr umgehen. Hier braucht es das Engagement von Eltern, Lehrern und Unternehmen.”

Ein aktueller Trend ist das Spielen über das Internet: 36,9% aller, die über die technische Ausrüstung verfügen, spielt online. Besonders bei den jüngeren Zielgruppen sind Online-Spiele verbreitet. Aber auch bei den über 50-Jährigen kommen sie gut an: Jeder fünfte ältere Videospieler vertreibt sich seine Zeit auch mit Internet-Games. Fast jeder Zweite (45%) würde prinzipiell für sein Vergnügen zahlen. Im Vorjahr waren es gerade einmal 16% - das ist ein Plus von 184%. Und schon gut jeder Zehnte macht das Portemonnaie bereits heute auf: 11,4% zahlen für Internet-Spiele.
Die Spielehersteller können bei der Finanzierung ihrer Spiele auf das so genannte In-Game-Advertising bauen. Die ins Spiel integrierten interaktiven Werbung wird von 66% der Online-Gamer akzeptiert. Damit liegt die Zustimmung deutlich höher als noch vor einem Jahr. 2007 hatte lediglich 48% grundsätzlich nichts gegen diese Werbeform einzuwenden.
Mountainbike Challenge 08 gestartet

Die Mountainbike Challenge geht in die dritte Saison: Das kostenlose Online-Downhill-Rennen aus der Greentube-Werkstatt können PC-Spieler ab sofort unter http://www.sevengames.de/downloads/mtbchallenge/ herunterladen. Die ProSiebenSat.1-Multimedia-Tochter SevenOne Intermedia ist Medienpartner für Deutschland.
Auf die Teilnehmer warten Trainingsläufe, Qualifyings und Rennwochen, trainiert wird offline. Die erste Online-Rennwoche findet vom 30.06. bis zum 06.07.08 in Heiligenblut statt. Weitere Strecken sind Fort William und - passend zu den Olympischen Spielen in Peking - eine Strecke mit der chinesischen Mauer im Mittelpunkt.

Wie auch die Ski Challenge finanziert sich die Mountainbike Challenge ausschließlich über In-Game-Advertising. Hauptsponsor in diesem Jahr ist der Versicherer IKK-direkt (bartlspielt vom 25. Mai 2008). In der vergangenen Saison verzeichnete das Online-Radrennen 250.000 Downloads und 780.000.000 Ad-Impressions. Die meisten Gamer sind männlich und zwischen 14 und 29 Jahre alt.