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archiv für kategorie casual games

NBC Universal schluckt Online-Spieleportal Bigpoint

geschrieben am 9. Juni 2008 | in: casual games, games + medien

Bigpoint-Boss Heiko HubertzDer amerikanische Fernsehsender NBC Universal hat gemeinsam mit der europäischen Private-Equity-Gruppe GMT Communications Partners die Mehrheit beim deutschen Online-Spieleportal Bigpoint übernommen. Der Kaufpreis: 70 Mio Euro. Die Samwer-Brüder mit ihrem European Founders Fund (EFF), Aurelia Private Equity und United Internet stoßen ihre Anteile ab. Bigpoint-Gründer Heiko Hubertz (Foto) bleibt Anteilseigner und Geschäftsführer. Laut “Financial Times” hält Hubertz 30%, NBC Universal und GMT künftig jeweils 35%.

Die Hamburger Bigpoint GmbH will sich mit Hilfe ihrer neuen Herren in Europa, den Vereinigten Staaten und Asien ausbreiten. In den USA präsentiert Bigpoint seine browserbasierten Spiele künftig über das Online-Netz von NBC Universal (Sci-Fi Channel, USA Network).

Mehr über Bigpoint gibt es bei bartlspielt.

Egg-Attack: Ballmers Eiertanz als Online-Game

geschrieben am 3. Juni 2008 | in: casual games

Egg AttackIm Online-Game “Egg-Attack” (www.egg-attack.com) bekommt Microsoft-Chef Steve Ballmer ganz schön auf die Mütze: In dem amüsanten Seitenhieb auf die mittlerweile berühmt gewordene Eier-Attacke von Budapest, muss sich der Microsoft-Boss erneut dem Kreuzfeuer stellen. Ganz in alter “Mohrhuhn“-Manier begibt sich der Spieler in die Rolle des ungarischen Eierwerfers und befeuert Ballmer aus allen Rohren - Munition unbeschränkt, versteht sich. Allerdings kann der Spieler auch in die bedrohte Haut von Ballmer selbst schlüpfen und muss dann entsprechend versuchen diesselbe zu retten - gar nicht so leicht! Es ist nämlich verboten, sich permanent feige hinter dem schützenden Renderpult zu verstecken - eine Taktik, die dem Original zumindest an diesem Tag seine saubere Weste erhalten hat.

Kürzlich war Steve Ballmer für einen Gastvortrag an der ungarischen Corvinus Universität in Budapest geladen. Ein Student nahm ihn kräftig aufs Korn und bewarf ihn mit Eiern - brachte aber trotz kurzer Distanz keins seiner Geschosse ins Ziel. Alle, die den Eiertanz noch nicht gesehen haben, klicken bitte hier.

Die Firma – Spielend Kunden gewinnen

geschrieben am 2. Juni 2008 | in: casual games, games + marketing, köpfe + player

Marcus Wenig & Tobias TeutschWie erzeugt man Sympathie für einen Laststufenschalter? Diese Frage haben sich Marcus Wenig (Foto rechts), 40, und Tobias Teutsch (Foto links), 30, Anfang des Jahres gestellt. Wenig ist Geschäftsführer und Gründer der Wiesbadener Digitalagentur Die Firma; Teutsch arbeitet dort als Unitleiter Casual Games. Die Firma greift Unternehmen unter die Arme, deren Produkte und Dienstleistungen einer Erklärung bedürfen. Wenig spricht von „Hidden Champions“ – Unternehmen die exzellente Produkte liefern, die vielen Menschen das Leben erleichtern oder verschönern, von denen außerhalb ihrer Branche aber kaum einer wisse, was sie eigentlich machen. Zum Beispiel Unternehmen wie die Reinhausen Gruppe, die sich mit Hochspannungstechnik befasst. Für den Global Player hat sich Die Firma ein so genanntes Casual Game ausgedacht: Das soll potenzielle Kunden dazu bringen, sich mit dem Reinhausen-Kernprodukt auseinanderzusetzen – dem Laststufenschalter.

Casual Games stehen für gelegentliches, lockeres Zocken ohne große Einarbeitungszeit. Die Games für zwischendurch, die gerne auch am Büro-PC gespielt werden, stehen derzeit hoch im Kurs. Aber eigentlich sind sie ein alter Hut: Pong und Tetris lassen grüßen. „Casual Games sind für Unternehmen ein ausgezeichneter Weg, ihr Image zu steigern und die Kundenbindung zu erhöhen“, sagt Wenig. Neben dem Spielspaß gehe es vor allem darum, dem Nutzer Wissen über die Marke, das Unternehmen oder das Produkt zu vermitteln. Beim für Reinhausen entwickelten Casual Game „Powerplay“ muss der Spieler Laststufenschalter bei den Stadtwerken eines fiktiven Ortes so geschickt bedienen, dass Industrie wie auch Privathaushalte immer optimal mit Strom versorgt sind. Nach dem Spiel soll der Spieler das Spiel Geschäftspartnern, Freunden und Bekannten schmackhaft machen. Als Appetit-Anreger gibt es Preise und Bestenlisten. Das Zwischenergebnis: Mehr Seitenzugriffe auf die Unternehmens-Website sowie eine deutliches Plus bei den Newsletter-Abonnenten, so Wenig. Spiele wie „Powerplay“ laufen unter der Firma-Fahne Infotainment – sie seien besonders für große Mittelständler wie Maschinenbauer und Werkzeughersteller interessant.

Powerplay

Sechs Mitarbeiter befassen sich bei Die Firma mit Casual Games – Projektleiter, Designer und Techniker. Dazu je nach Bedarf Illustratoren und Musiker. Auch Mathematiker habe man schon zu Rate gezogen, um zu verhindern, dass ein Spiel zu schwer werde, sagt Spiele-Häuptling Tobias Teutsch. Seine Abteilung finanziert sich durch die mit den Kunden vereinbarten Projektbudgets: Einen niedrigen fünfstelligen Betrag koste es, ein Casual Game zum Laufen zu bringen. Auf der Spiel-Kundenliste von Die Firma stehen auch T-Online und neckermann.de. Für das Versandhaus haben Teutsch & Co. u.a. „Die Schatzinsel“ ausgebuddelt: Bei dem Onlinespiel mussten die Nutzer einen Schatz suchen und zum Online-Duell gegen andere Kapitäne antreten. Anders als bei Reinhausen war die Marke nicht Teil des Spiels. Das neckermann-Logo tauchte im Spiel-Logo auf. Hier ging es darum, eine breit gefächerte Zielgruppe zu unterhalten.

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Ski Challenge mit mehr als 5 Mio Spielern

geschrieben am 18. März 2008 | in: casual games, games + medien, köpfe + player

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Das 3D-Downloadspiel SkiChallenge hat in dieser Saison 3,3 Mio Spieler weltweit angezogen. Dies berichtet der Anbieter Greentube. Ingesamt wurden mehr als 300 Mio Online-Rennen gefahren, bei den Ad Impressions zählte Greentube 14 Mrd. Zu den Werbepartnern gehörten Visa, Siemens, Canon, Red Bull oder der aus Norwegen stammende Mobilfunkanbieter Telenor. Mit von der Partie waren auch nationale Unternehmen wie die Kronen Zeitung und Karstadt Quelle Versicherungen.

Anfang Dezember 2007 fiel der Startschuss für die vierte Saison der Ski Challenge (bartlspielt vom 26. November 2007) - Lizenzpartner waren neben dem ORF und SevenOne Intermedia auch Medienunternehmen aus der Schweiz (SF), aus Norwegen (NRK), Slowenien (Zurnal), Kroatien (24sata) und Kanada (CBC).

Seit Beginn der Ski Challenge seien mehr als 5 Mio Fans die Pisten heruntergerast, sagt Eberhard Dürrschmid, CEO der Greentube AG, die ihren Sitz in Wien hat. Die Ski Challenge sei eines der beliebtesten Spiele weltweit. Werbepartner könnten sich auf die Reichweiten-Zahlen verlassen: “Wir legen sehr viel Wert auf aussagekräftige und bereinigte Angaben zu den Spielern”, so Dürrschmid. Die Ski Challenge wird über sogenanntes dynamisches In-Game-Advertising finanziert, das Spiel selbst ist kostenlos. Dürrschmid hat ein weiteres heißes Eisen im Feuer - im April wird die Fußball-Challenge 08 angepfiffen (bartlspielt vom 28. Februar 2008). Danach könnte es neue Reichweiten-Jubel-Meldungen geben.

GameJacket präsentiert Werbeplattform für Flash-Spiele

geschrieben am 28. Februar 2008 | in: casual games, games + marketing, köpfe + player

Simon Jones GameJacket, ein britisches Unternehmen für Online Game Advertising, präsentiert eine Werbeplattform für Flash-Spiele. Die Plattform soll die unterschiedlichsten Werbeformen bereitstellen, von statischen Anzeigen über MPUs (Mid Page Unit) bis hin zu Videoprojekten. Zum Verständnis: Bislang mussten Werbekunden die jeweiligen Websites einzeln ansteuern, um ihre Botschaft an die User heranzutragen. GameJacket bietet die Möglichkeit, Werbung in Übereinstimmung mit bestimmten Kampagnen-Zielen innerhalb von Flash-Anwendungen bereitzustellen, unabhängig von ihrem Einsatzort im Internet. “Bis jetzt hatten die Entwickler nie wirklich die Kontrolle über ihre IP und die riesigen Massen, die sie erreichten. GameJacket gibt ihnen diese Kontrolle und bringt die Begabtesten in diesem Bereich zusammen, damit Werbekunden zum ersten Mal sofort die richtigen Ansprechpartner für ihre Projekte finden”, so Simon Jones (Foto), Managing Director von GameJacket.

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Laut den Marktforschern von Comscore machen Online-Spielewebsites mehr als 25% des gesamten Internet-Traffics aus. Die Top 10 der Flashspiele-Portale ziehen demnach jeden Monat durchschnittlich mehr als 217 Mio User weltweit an.