Der amerikanische Investor Carl Icahn, (Foto, 73) stockt seine Beteiligung an dem Spiele-Publisher Take 2 kräftig auf - von 2,5% auf 11,3%. Im Take 2-Portfolio befinden sich umsatzstarke Marken wie “Grand Theft Auto“, “Bioshock” oder “Mafia“, Icahn hatte zuletzt mit seinem Einstieg bei Yahoo für Schlagzeilen gesorgt - er wollte das kriselnde Internet-Unternehmen an Microsoft losschlagen.
Im vorigen Jahr schickte sich der Spieleriese Electronic Arts an, Take 2 schlucken. Der Deal platzte, weil EA aus Take-2-Sicht nicht genug bot - seitdem hat sich der Take-2-Aktienkurs mehr als halbiert. Das zurückliegende Quartal des Unternehmens lief alles andere als geschmiert: Der Umsatz schmolz und ein Mio-Verlust stand zu Buche.
Als Kaufinteressenten für das schwächelnde Take 2 sollen nun Viacom, Time Warner und Microsoft gelten. EA hat offenbar kein Interesse mehr.